Gesundheitsmagazine: Es geht auch kritisch, evidenzbasiert und ganz ohne Werbung

Shownotes

Wer sich über Gesundheitsthemen informieren will, kann aus einer Flut von Zeitschriften, Webseiten und Social Media-Kanälen wählen. Doch bei vielen Angeboten ist die Grenze zwischen Werbung und Information kaum zu erkennen. In der neuen Folge des IGeL-Podcast stellt der IGeL-Monitor zwei Magazine vor, die seit vielen Jahren zeigen, wie man werbefrei, unabhängig und evidenzbasiert über Arzneimittel informieren kann: das arznei-telegramm® und Gute Pillen – Schlechte Pillen.

Beide Magazine verzichten völlig auf Werbung und finanzieren sich fast ausschließlich durch Abonnementbeiträge. Das arznei-telegramm® informiert seit über fünfzig Jahren unabhängig und kritisch vor allem die Ärzteschaft und Apotheken. Für Verbraucherinnen und Verbraucher wirft Gute Pillen – Schlechte Pillen seit 2005 den kritischen Blick auf Nahrungsergänzungsmittel, fragwürdige Gesundheitsprodukte und irreführende Werbung.

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter des arznei-telegramm®, erklärt, wie das Heft 1970 entstand, warum das Magazin schon immer auf Werbung verzichtet und wieso die Macher neue Arzneimittel naturgemäß mit einer gewissen Skepsis betrachten und meist nicht empfehlen.

Jörg Schaaber, Chefredakteur von Gute Pillen – Schlechte Pillen, erläutert, was beide Magazine verbindet, was im Bereich von Nahrungsergänzungsmitteln schiefläuft und welches Thema für das Magazin zuletzt immer wichtiger wurde.

Zu Gast in dieser Folge:

Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber und geschäftsführender Gesellschafter, arznei-telegramm

Jörg Schaaber, Chefredakteur, Gute Pillen – Schlechte Pillen

Webseite arznei-telegramm
https://www.arznei-telegramm.com

Webseite Gute Pillen – schlechte Pillen
https://gutepillen-schlechtepillen.de

Vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück „Beat Stick“ ist der Jingle des IGeL-Podcast.

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